Startseite
papamusilisafaris.eu

Deutscher Afrika-Preis 2011 fuer Abdikadir Hussein Mohamed aus Kenia

30. Juli 2011

Der Deutsche Afrika-Preis 2011 geht an den kenianischen Parlamentsabgeordneten Abdikadir Hussein Mohamed. Er ist eine treibende Kraft hinter der Verfassungsreform in Kenia, die mit großen Hoffnungen auf eine Demokratisierung und innere Stabilisierung sowie auf einen Wandel der aufgeheizten politischen Kultur in Kenia verbunden ist.

Der Harvard-Jurist aus der marginalisierten Mandera-Region an der Grenze zu Somalia hat nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen anlässlich der letzten Wahlen als Vorsitzender des Parliamentary Select Committee on Constitutional Review den Verfassungsentwurf über die parlamentarischen Hürden gebracht. Nachdem 67% der Kenianer 2010 für die neue, demokratischere Verfassung, die den noch aus der Kolonialzeit überkommenen Text von 1963 ersetzt, stimmten, wurde der Parlamentarier der kleinen Partei Safina zum Vorsitzenden des Parliamentary Constitution Implementation Oversight Committee gewählt. In dieser Funktion ist er maßgeblich für die Implementierung der neuen Verfassung zuständig.

Gewaltenteilung, Föderalismus, Grundrechte und eine grundlegende Reform der Staatsorganisation, inklusive einer starken Beschränkung präsidialer Machtbefugnisse gehören zu den Prinzipien der neuen Verfassung. Abdikadir Hussein Mohamed steht exemplarisch für diese Prinzipien und Werte.

Die Jury des Deutschen Afrika-Preises, die dieses Jahr erstmals unter dem Vorsitz von Oberkirchenrat Dr. Volker Faigle tagte, würdigt mit Abdikadir Hussein Mohamed auch einen Hoffnungsträger der jungen, gebildeten und aufstrebenden Elite Kenias.

Quelle: Deutsche Afrika Stiftung

Lesezeichen:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkedIn
  • Live
  • MisterWong.DE
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

In Kenia ist das Gelbfieber ausgebrochen.

9. Mai 2011
In Kenia ist das Gelbfieber ausgebrochen. Urlauber die eine Safari in Kenia buchen möchten sollten sich dringend impfen lassen, empfiehlt das Centrum für Reisemedizin.
Die Behörden in Kenia haben mittlerweile neun von 16 Verdachtsfällen auf Gelbfieber bestätigt. In der vergangenen Woche sei im Distrikt Baringo im Westen Kenias ein 50-jähriger Mann an Gelbfieber, berichtet das Centrum für Reisemedizin (CRM). Er sei in der Region bereits das sechste Todesopfer in diesem Jahr.

Das CRM empfiehlt Kenia-Reisenden, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen und Impfnachweise mitzunehmen. Die Impfung ist derzeit nicht vorgeschrieben, wird aber empfohlen.

Die Impfung dürfen ausschließlich autorisierte Gelbfieberimpfstellen durchführen. Außerdem ist sie offiziell erst nach zehn Tagen wirksam. “Zudem muss zu bestimmten anderen Impfungen ein Zeitabstand eingehalten werden. Reisende sollten sich mindestens sechs Wochen vor Reiseantritt um die nötigen Impfungen kümmern”, empfiehlt CRM-Reisemediziner Dr. Tomas Jelinek.

Gelbfieber ist eine schwere Infektionskrankheit. Das Virus wird von Stechmücken übertragen, so das CRM. Die Infektion beginnt mit hohem Fieber, Übelkeit und Schmerzen. In vielen Fällen heilt die Krankheit danach aus. Bei einigen Patienten entwickeln sich jedoch Leberschäden bis hin zur Gelbsucht und es kommt zu Blutungen, gefolgt von Herz-, Kreislauf-, Leber- und Nieren-Versagen. Dieser schwere Verlauf führt häufig zum Tode.

Lesezeichen:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkedIn
  • Live
  • MisterWong.DE
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Auf Safari ein afrikanisches Hilfsprojekt unterstuetzen

1. Mai 2011

Via Reise ein afrikanisches Hilfsprojekt unterstützen. Im Wildreservat Singita Grumeti Reserves in Tansania bietet die Grumeti Stiftung, gemeinsam mit den auf dem Gebiet befindlichen Singita Lodges Sasakwa, Faru Faru sowie dem Singita Sabora Tented Camp das „Out of Africa Safari“ Arrangement an. Die Grumeti Stiftung finanziert mit den Urlaubseinnahmen Umwelt-Kurse für afrikanische Schüler.

In den Schulungen lernen die Jugendlichen die Funktionsweise und die Bedrohungen des regionalen Ökosystems. Der verantwortungsvollere Umgang mit den knappen Ressourcen ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Übungen. Pro Schuljahr können bis zu 350 Teenager an dem Programm teilnehmen. In den Singita Lodges sind 600 Bewohner aus Bunda und Serengeti beschäftigt, dadurch werden die aus dem Tourismus gewonnenen Einnahmen der tansanischen Gesellschaft zurückgeführt. Eine Tansania Safari können Sie beim Spezialisten accept-reisen buchen.

Lesezeichen:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkedIn
  • Live
  • MisterWong.DE
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Neues Ausflugsziel in Kenia

1. Mai 2011

Der Karura Forest, ein am nördlichen Rande der kenianischen Hauptstadt gelegenes ursprüngliches Waldgebiet, wurde Ende Februar 2011 offiziell als neues Ausflugsziel eingeweiht. Die neue, rund 1.060 Hektar große Touristenattraktion wartet mit zahlreichen Naturschönheiten sowie gut beschilderten Lehrpfaden, Spazierwegen und Picknickplätzen auf.

Darüber hinaus können verschiedene Höhlen besichtigt werden, die den Widerstandskämpfern der Mau Mau während der Kolonialzeit als Versteck dienten. Ausführlichere Informationen zu dem neuen geschützten Ausflugsziel erhalten Sie im Internet unter magical-kenya.de. und bei Accept Reisen der Spezialist füraußergewöhnliche Kenia Reisen

Lesezeichen:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkedIn
  • Live
  • MisterWong.DE
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Selous Game Reserve – ein UNESCO-Weltkulturerbe

1. Februar 2011

Wegen seiner enormen Artenvielfalt und Unberührtheit ist das Selous Game Reserve 1982 zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannt worden. Mit knapp 50.000 Quadratkilometer ist es deutlich größer als die Schweiz und gilt als eines der letzten intakten Schutzgebiete Afrikas. Anders als in den meisten Wildparks können Besucher hier nicht nur bei einer klassischen Pirschfahrt mit dem Safari-Jeep, sondern auch auf Bootsexkursionen oder bei geführten Wanderungen die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt erkunden…

Mehr als 30.000 Flusspferde sind in dem Wildschutzgebiet beheimatet, zudem 70.000 Elefanten und 4.000 Löwen – mehr als in irgendeinem anderen Naturpark Afrikas. Auch der Bestand der Afrikanischen Wildhunde ist mit 1.300 Tieren der größte des gesamten Kontinents.
Lebensraum für zahlreiche Tiere bietet der Ruaha-Fluss, der sich durch die ganze Weite des Selous windet. Und eine schöne Unterkunft gibt es dort auch. Direkt am Ruaha-Fluss liegt „The Retreat”. Das Camp umfasst neben dem Haupthaus zwölf große Zeltsuiten, vier davon direkt am Fluss und mit eigenem Pool, mehrere Schwimmbäder und einen Spa-Bereich. Tipp: „The Retreat” bietet mehrstündige Bootsausflüge auf dem Ruaha-Fluss. In speziellen Metallboden-Booten, und mit Fernglas und Kamera ausgerüstet, gleiten die Besucher dabei vorbei an Wasservögeln, dösenden Krokodilen und riesigen Flusspferd-Populationen. Ein Traum! Erleben Sie die wundervolle Landschaft Afrikas und unternehmen Sie eine Kenia Reise.
Weitere Informationen bei ASA-Veranstaltern sowie: The Retreat Safari Ltd.

Lesezeichen:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkedIn
  • Live
  • MisterWong.DE
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Neue Hotels und Lodges in Kenia

1. Dezember 2010

Neue Hotels und Lodges in Kenia

Geschäftsreisende dürfen sich künftig über eine größere Auswahl an erstklassigen Hotels in Nairobi freuen. Bereits in den vergangenen zwei Jahren konnte ein rasanter Anstieg der Bettenanzahl in Kenias Hauptstadt verzeichnet werden. Nairobis Kapazität liegt derzeit bei 3.000 „Quality beds”, wird jedoch in den kommenden zwei Jahren auf 4.000 Betten aufgestockt.

Auch für den Kenia Urlaub in den Nationalparks Tsavo Ost, Tsavo West und Chyulu haben Besucher zukünftig mehr Auswahl an luxuriösen Lodges und Camps. In der Hauptsaison liegt die durchschnittliche Bettenauslastung in den Camps und Lodges derzeit bei beachtlichen 92 Prozent. Die Besucherzahlen der Parks können demnach nur durch zusätzliche Kapazitäten gesteigert werden. Der Kenya Wildlife Service plant in diesem Zusammenhang Maßnahmen zur Optimierung der Sicherheit und Erreichbarkeit der Nationalparks.

Der Ausbau des Luxussegments gehört zur strategischen Ausrichtung des kenianischen Tourismussektors und hat zum Ziel, im Jahre 2020 die Besucherzahlen auf 1,6 Millionen Gäste zu erhöhen.

www.asa-africa.com

Lesezeichen:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkedIn
  • Live
  • MisterWong.DE
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Serengeti im Kino

2. November 2010

Die beeindruckende Naturdokumentation „Serengeti” (von Reinhard Radke) wird nunmehr am 3. Februar 2011 in den Kinos starten.

Auf einer Tansania Safari von ACCEPT-Reisen können Sie die Serengeti schon vor dem Kinostart live erleben.

Die beeindruckende Tierwelt Tansanias ist für jeden Naturliebhaber ein Muss.

Quelle: www.asa-africa.com/index.php

Lesezeichen:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkedIn
  • Live
  • MisterWong.DE
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Visa-Gebuehr fuer Kenia Reisen wird doch erhoeht

11. Oktober 2010

Die Visums-Gebühr wird für Kenia Rundreisen ab Januar 2011 um die Hälfte, von 25 US-Dollar auf 50 US-Dollar erhöht. Im März hatte es noch geheißen, man wolle die Reduzierung von 2009 beibehalten. Die Visa-Gebühren sind damals halbiert und für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sogar komplett gestrichen worden. Leider wird für Kenia Urlauber der Besuch des Landes nicht nur aufgrund der höheren Visa-Gebühren teurer. Ab dem 01. Januar 2011 steigen die Eintrittspreise während der Hochsaison in den Nationalparks um bis zu 15 US-Dollar.

Unter anderen betroffen sind die Parks Amboseli, Tsavo West und Ost sowie der Lake Nakuru.

Lesezeichen:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkedIn
  • Live
  • MisterWong.DE
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Tansania – Eine Autobahn durch die Serengeti

28. Juli 2010

Eine Autobahn durch die Serengeti

Durch Afrikas berühmtesten Nationalpark soll eine Schnellstraße gebaut werden – Millionen Tiere wären dann auf der Wanderung von Wasser abgeschnitten.

Auf ihren Wanderungen zu den Wasserstellen müssen die Gnus viele Hindernisse überwinden

Es war still vor sechzig Jahren in der Serengeti. Damals kam der Tierarzt und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek zum ersten Mal mit seinem Team in die Savanne im Norden Tansanias, die knapp so groß ist wie Nordrhein-Westfalen. Bis in die fünfziger Jahre hatten vor allem europäische Großwildjäger den Tieren dort nachgestellt und viele Arten bis an den Rand der Ausrottung getrieben.

Erst durch den jahrzehntelangen Einsatz Grimeks und dank des bekannten Dokumentarfilms Serengeti darf nicht sterben änderte sich das Bewusstsein. Die Naturschützer brachten Leben zurück in das afrikanische Grasland. Heute ist die Serengeti ein berühmtes Naturreservat – und der Magnet bei Tansania Reisen etwa die Hälfte der Fläche ist heute Teil des Nationalparks.

Jetzt aber ist das Erbe Grizmeks bedroht, denn eine Schnellstraße soll quer durch die Serengeti führen – und zwar mitten durch den Nationalpark. Die rund 500 Kilometer lange Straße soll künftig die Stadt Arusha im Osten mit Musoma im Westen von Tansania verbinden. Die Regierung hat mit den Planungen bereits begonnen. Anfang 2011 will sie die Bauarbeiten für den Serengeti-Highway ausschreiben, die Baufahrzeuge sollen ab Anfang 2012 rollen.

Ein General-Management-Plan für den Serengeti-Nationalpark teilt das insgesamt rund 15.000 Quadratkilometer große Gebiet in verschiedene Schutz-Zonen. In jenem Gebiet, durch das die Schnellstraße führen soll, sind nur Straßen erlaubt, die zu Camps führen. Bisher sind Fahrzeuge mit mehr als zwei Tonnen Gewicht verboten. Der Management-Plan wurde allerdings nur von der park-betreibenden Organisation Tanzania National-Parks (TANAPA) unterzeichnet, nicht von der tansanischen Regierung. Damit hat er eher den Status einer Verordnung, denn eines Gesetzes.

Naturschützer warnen vor dem Bau der Straße, denn sie würde das Reservat in Nord- und Süd teilen – etwa zwei Millionen Gnus, Zebras und Antilopen wären von Wasserquellen abgeschnitten. Nur im Norden der Serengeti und dem angrenzenden Naturschutzgebiet Masai Mara in Kenia finden sie in der Trockenzeit Wasser. Deshalb wandern die Tiere in großen Herden Hunderte Kilometer durch die Weite der Wildnis. Ein Naturschauspiel und Touristenspektakel, das unter dem Namen “Great Migration” bekannt ist.

Eine Straße würde diese Wanderungen massiv stören. Nicht nur, dass Gnus, Zebras und Antilopen überfahren werden könnten. Eine Straße würde die Herden ablenken und auf Abwege bringen, sodass sie die lebenswichtigen Wasserstellen nicht rechtzeitig erreichen. Wie verheerend große Straßen für wandernde Tierherden sein können, hat sich vielerorts bereits gezeigt. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF), die Tansanias Regierung berät, fürchtet einen Rückgang des Gnubestands von heute 1,3 Millionen auf rund 200.000 Tiere, sollte die Serengeti-Autobahn gebaut werden.

Mit der Serengeti-Straße kämen auch Schwerlaster, die die aufstrebenden zentralafrikanischen Länder mit der Küste verbinden. Durch den Warentransport könnten sich Krankheiten entlang der Straße ausbreiten. Außerdem wäre mit steigendem Verkehrsaufkommen irgendwann ein Zaun nötig. Das würde definitiv das Ende der großen Wanderung bedeuten. Elefanten, Gnus, Zebras würden tausendfach am Zaun verdursten.

Die Regierung Tansanias, die das Bau-Projekt initiiert hat, sieht das anders und versucht, das Szenario der Naturschützer vom Tisch zu wischen. Der Bau-Minister des Landes, Martin Ntemo, erklärte in der tansanischen Zeitung Daily News, weder das Ökosystem noch die Tierwanderungen seien gefährdet. Auch der für das Serengeti-Gebiet gewählte Abgeordnete versichert die Unbedenklichkeit. Außerdem würden 50 Kilometer der Straße nicht asphaltiert – damit Elefanten, Gnus, Antilopen und Zebras weiter wandern können und auf einer Tansania Safari erlebt werden können

Die Biologin Dagmar Andres-Brümmer von der ZGF sieht darin aber keine Lösung, die den Wildtieren gerecht wird. Es gehe nicht allein um die rund 55 Kilometer Straße in jenem Gebiet, das als Nationalpark ausgewiesen ist. Klimaveränderungen führen etwa dazu, dass sich die Routen der Herden ändern. “Die Tier-Migration hält sich nicht an die Parkgrenzen”, sagt Andres-Brümmer. Die Straße würde zu einer stärkeren Besiedelung der “Pufferzone” um den Park führen und damit zu Konflikten zwischen Tier und Mensch.

Tansanias Regierung steckt in einem Dilemma. Das ostafrikanische Land gilt als Vorreiter für Naturschutz in Afrika. Seit Jahrzehnten setzt sich Tansania für den Schutz der Serengeti und anderer Naturreservate ein. Gleichzeitig sehen die Verantwortlichen im Serengeti-Highway eine Chance “von großer wirtschaftlicher Bedeutung”, wie der tansanische Präsident, Jakaya Kikwete, sagte. Der Westen des Landes ist bisher strukturschwach und nur auf Umwegen erreichbar, die geplante Straße wäre der kürzeste Weg, das Landesinnere mit der Küste zu verbinden.

Die Wirtschaft Tansanias könnte wachsen, denn mit dem Highway würde der Warentransport bis an den großen Hafen in Mombasa in Kenia einfacher. “Das ist absolut verständlich”, sagt Andres-Brümmer. Die ZGF schlägt deshalb eine Südumfahrung der Serengeti vor, von der nicht nur die Tiere, sondern auch mehr Menschen profitieren würden, denn der Norden Tansanias ist dünner besiedelt.

Inzwischen sorgt sich um das Erbe der Serengeti nicht nur die Frankfurter Gesellschaft und appelliert, die Straße nicht wie geplant zu bauen. Die Facebook-Gruppe “Stop the Serengeti-Highway” hat bereits mehr als 8000 Mitglieder, eine Petition des Internet-Netzwerks change.org wurde schon von mehr als 5500 Menschen unterzeichnet. Der Bau einer Straße betreffe nicht nur die wandernden sondern auch die verbleibenden Tiere und wirke sich auf das ganze Ökosystem aus, sagte Dorothea August vom der Umweltschutzorganisation WWF.

Die Unesco führt die Serengeti seit 1981 als Weltkulturerbe. Tansania ist der Welterbe-Konvention beigetreten und müsste beim Bau der Straße mit einem Eintrag auf der Roten Liste der gefährdeten Welterbe-Stätten rechnen. Und schließlich mit der Aberkennung des Kulturerbe-Status. Ein Mitarbeiter der Unesco in Paris sagte auf Anfrage, man stehe bereits in Gesprächen mit der Regierung, um den Bau der Straße noch zu verhindern. Bei der Tagung des Welterbe-Komitees, die am 25. Juli in Brasília beginnt, werde der geplante Serengeti-Highway Thema sein.

Quelle:  Zeit.de: http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-07/serengeti-afrika-tierwelt

Lesezeichen:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkedIn
  • Live
  • MisterWong.DE
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Nationalparkgebuehren Kenia 2011 steigen

27. Juli 2010

In Kenia steigen die Nationalparkgebühren in der Hochsaison. Laut der neuen Preistabelle von Kenya Wildlife Service (KWS), über die das kenianische Fremdenverkehrsamt informiert, zahlen Ausländer in den so genannten Premium-Parks Amboseli und Nakuru ab 2011 bis zu 75 US-Dollar pro Tag.

Neu eingeführt werden in diesen beiden Parks sowie in Aberdare, Tsavo East/West und Meru zwei unterschiedliche Saisonzeiten. In der Nebensaison bleiben in Amboseli und Nakuru die Gebühren bei 60 US-Dollar, die bislang für das ganze Jahr gelten. Aberdare, Tsavo und Meru kosteten bislang ganzjährige 50 US-Dollar pro Tag. Künftig gilt dieser Betrag in der Nebensaison, in der Hochsaison steigt die Gebühr auf 60 US-Dollar.

Als Hochsaison gelten die Monate Januar bis März sowie Juli bis Oktober. Für Kinder und Studenten gibt es Ermäßigungen. Kenianer zahlen grundsätzlich weniger als ausländische Besucher. Für Einheimische ist die Gebühr auch in Kenya-Shilling ausgeschrieben, während sie für Touristen in US-Dollar berechnet wird. In den meisten Kenia Safaris sind die Nationalparkgebühren bereits im Gesamtpreis enthalten.

Der KWS kündigt seine Gebührenerhöhung ein halbes Jahr im Voraus und damit vergleichsweise langfristig an. Im Nachbarland Tansania kam es in den vergangenen Jahren schon vor, das Lodges rückwirkend höhere Parkgebühren für ihre Gäste entrichten sollten.

Kenya Wildlife Service – Übersicht der Nationalparkgebühren 2011

Lesezeichen:
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkedIn
  • Live
  • MisterWong.DE
  • RSS
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg